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Kampagnenforum feiert 25 Jahre Campaigning für gesellschaftliche Anliegen

Marianne Affolter
Marianne Affolter
Partnerin und Co-Geschäftsführerin
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Das Kampagnenforum hat am Donnerstagabend in Zürich sein 25-jähriges Bestehen gefeiert. Was 2001 mit politischen und gesellschaftlichen Kampagnen begann, ist heute ein Beratungs- und Umsetzungsunternehmen für NPO, Verbände und Behörden. Gründer Andreas Freimüller und die heutigen CEO Marianne Affolter und Jérôme Strijbis ziehen Bilanz, was sich in Campaigning und in der Führung verändert hat - und was geblieben ist.

25 Jahre nach der Gründung hat die Zürcher Kommunikations- und Beratungsagentur Kampagnenforum auf der Dachterrasse des Gleis 70 in Zürich-Altstetten sein Jubiläum mit Weggefährtinnen und Weggefährten, Partnerorganisationen, Kundinnen und Kunden sowie aktuellen und ehemaligen Mitarbeitenden gefeiert.

Seit der Gründung hat das Kampagnenforum weit über 500 Projekte umgesetzt und mehr als 120 Organisationen begleitet. Aus dem ursprünglichen Fokus auf Kampagnen und Öffentlichkeitsarbeit ist ein breiteres Tätigkeitsfeld entstanden: Heute verbindet das Unternehmen Campaigning und Kommunikation mit Strategieberatung, politischer Interessenvertretung und der Führung von Geschäftsstellen.

Für Co-Geschäftsführerin Marianne Affolter, seit 2020 beim Kampagnenforum, haben sich auch die Anforderungen an NPO und Interessensgruppen verändert: «Ein gutes Anliegen allein reicht heute nicht mehr. Wer etwas verändern will, muss seine Organisation strategisch führen, das politische Umfeld verstehen und Menschen erreichen und mobilisieren können. Wirkung entsteht dort, wo diese Dinge zusammenspielen.»

Kommunikationskanäle: Digitaler - und komplexer

Datenbasierte Instrumente, digitale Mobilisierung und die laufenden Entwicklungen von Social Media haben das Handwerk des Campaignings grundlegend verändert und die Möglichkeiten gerade auch für kleinere Organisationen stark erweitert. Die Zahl der Kanäle ist gewachsen, Aufmerksamkeit dagegen zu einem knappen Gut geworden.

«Heute kann eine kleine Organisation mit den richtigen digitalen Instrumenten sehr professionell kommunizieren und mobilisieren», sagt Jérôme Strijbis, Co-Geschäftsführer des Kampagnenforums. «Aber mehr Kanäle und mehr Daten bedeuten nicht automatisch mehr Wirkung. Entscheidend ist, die richtigen Instrumente auszuwählen und sie so einzusetzen, dass sie zur Organisation, ihren Ressourcen und ihren Zielgruppen passen.» Diese Verbindung von Erfahrung und neuen Ansätzen stand auch im Zentrum der Jubiläumsfeier.

Was sich verändert hat - und was nicht

Andreas Freimüller hat das Kampagnenforum 2001 gegründet. Als Partner, Senior Advisor und Mitglied der Geschäftsleitung begleitet er das Unternehmen weiterhin. Für ihn hat sich in den vergangenen 25 Jahren vor allem das Instrumentarium verändert, weniger das Wesen einer guten Kampagne.

«Wir haben in 25 Jahren viel ausprobiert, Menschen mobilisiert und manchmal auch ziemlich viel Staub aufgewirbelt. Mich reizt am Campaigning bis heute dasselbe: zu identifizieren, was Menschen bewegt und wo im richtigen Moment der Hebel für Veränderung liegt. Die Instrumente ändern sich, entscheidend bleibt, ob eine Kampagne tatsächlich etwas bewegt.»

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