Das Kampagnenforum und das Grafikbüro Feinheit planten und führten den Auftritt von Greenpeace im Abstimmungskampf für eine nachhaltige Stadt Zürich aus.
Am 30. November 2008 kam die Vorlage „Ergänzung der Gemeindeordnung, Verankerung der Nachhaltigkeit und der 2000-Watt-Gesellschaft“ vor das Zürcher Stimmvolk. Eine Annahme der Vorlage bedeutet, dass Zürich als bevölkerungsstärkste Schweizer Stadt langfristig aus der Atomenergie aussteigt, und ist somit zentral für die zukünftige Atom-Debatte in der Schweiz.
Greenpeace Schweiz beschloss, eine Kampagne zu führen und lud drei Agenturen ein, Vorschläge einzureichen. Das Gespann aus Kampagnenforum und Grafikbüro Feinheit gewann diesen Wettbewerb und legte sich sofort ins Zeug.
Mit öffentlichen, gut sichtbaren Mitteln sollten die Stimmberechtigten der Stadt Zürich auf die Vorlage aufmerksam gemacht und motiviert werden, am 30. November 2008 ein JA zur energiepolitisch entscheidenden Vorlage in die Urne zu legen.
Eine andere Welt ist nur mit Taten jeder/s Einzelne/n möglich. Greenpeace steht mit mutigen Aktionen für Taten, die immer wieder die Welt bewegen. Die JA zur Nachhaltigkeit-Kampagne nahm das Bild einer klassischen Greenpeace-Aktion auf und zeigte Zürcherinnen und Zürchern Menschen, die ein Zeichen für eine nachhaltige Entwicklung setzten und so Zürich bewegen.
Das Kampagnenforum nutzte neben klassischen Kanälen wie Inseraten, Kino-Dias, Online-Banner, Inseraten, Flyer- und Give-Away-Verteilaktionen auch virale Campaigning-Methoden (Social Networks, Flash-Vote). Mit Erfolg: Die Clean-Graffiti-Slogans auf der Strasse verdutzten nicht nur die Stadtpolizei.
Wir bewegten Zürich! Das sensationelle Resultat von 76.4% JA-Stimmen spricht für sich. Trotz teurer und breiter Gegenkampagne der Wirtschaftsseite gab es in allen Stadtkreisen ein deutliches JA. Dazu Simone Silbereisen, Verantwortliche für Marketingkommunikation bei Greenpeace: „Abstimmung gewonnen! Fix geplant und umgesetzt, keine Budgetüberschreitung und erst noch neue Kampagneninstrumente erfolgreich in die Praxis umgesetzt. So macht Campaigning Spass!“





